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Das
PAUSA Quartett
fand sich im Sommer 2002 zufällig zusammen, um die während des Studiums
obligatorischen und vorgeschriebenen Unterrichtsstunden in Kammermusik zu
besuchen. Da bereits Prüfungen bevorstanden, begann sofort eine intensive
Probenarbeit. Für viele Streichquartette oder generell Kammermusikformationen,
könnten das viele gemeinsame Üben und die langen Proben zu Spannungen führen –
doch die vier Musiker entschieden sich, die Herausforderung anzunehmen und die
Gelegenheit zu nutzen, um wertvolle Erfahrungen zu machen. Sie gaben sich einen
Namen und eine, wenn auch unbestimmte, Zukunft.
Dank der gemeinsamen
Grundlage, das Studium an der
Hochschule Musik und Theater Zürich, durfte das PAUSA Quartett von etlichen
Podien, Recitals und Diplomprüfungen Konzerterfahrung und konstruktive Kritik
ernten – es gab unter anderem bisher drei Diplomprüfungen in den eigenen Reihen,
davon zwei mit Auszeichnung. Ausserdem wird das Quartett regelmässig angefragt
um Pianisten oder andere Musiker zu begleiten.

Eine grosse Qualität des
PAUSA Quartetts ist, dass die Musiker, mit Ausnahme der zweiten Geige, dem
Quartett treu geblieben sind. Adrian Häusler
(Violine), Alice Velian (Violine, seit August 2007),
Karin Hender (Viola) und
Chantal Steiner (Violoncello) kennen sich seit
langem und sind durch die intensive Zusammenarbeit nicht nur musikalisch
gewachsen.
Das
PAUSA Quartett bildet
sich auch in Meisterkursen weiter – 2005 wurde es zum Beispiel zur Teilnahme an
der Kammermusik-Akademie von
Schaffhausen (
PDF 2203 KB) eingeladen. Die kammermusikalische Förderung verdankt das
Quartett unter anderem M. Häberli, M. Tschumatschenko, W. Bärtschi, M. Schucan,
Wen-Sin Yang, E. Schmied und S. Frank. Im April 2007 wurde das
Quartett wieder eingeladen an der Kammermusik-Akademie in Schaffhausen
teilzunehmen.
Der Name,
PAUSA, erinnert sowohl
an das Vergnügen eines Hörers, der sich mit Musik eine Pause gönnt, wie auch an
die Pause in der Musik, die durch ihre Ruhe deren Wirkung verstärkt. Es ist
damit auch die Energie gemeint, die ein Streichquartett freisetzt, wenn es
zusammen seine Pausen musiziert. Nicht zuletzt ist noch zu erwähnen, dass
Pausen in der täglichen Arbeit von vier Musikern wichtige Bestandteile sind. |